Lebensweise und Herkunft

Achatschnecken sind ursprünglich in Afrika beheimatet, wo sie v.a. die tropischen Regionen bewohnen. Die nachtaktiven Tiere vergraben sich tagsüber oder klettern zum Schutz vor Feinden auf Bäume.
In fast allen Gebieten treten Trockenzeiten auf - die Achatschnecken begeben sich währenddesssen in eine Trockenruhe, wobei die Gehäuseöffnung mit einem Kalkdeckel verschlossen wird.



Nach dieser Phase paaren sich die Achatschnecken, so dass die Jungtiere bis zur nächsten Trockenzeit gut heranwachsen können.



Achatschnecken sind auf anderen Kontinenten als große Ernteschädlinge gefürchtet, da sie sich fast nur vegetarisch ernähren. In den USA ist daher die Haltung von Achatschnecken unter Haft- und Geldstrafen verboten!
Aus diesem Grund wird jeder neue Achatschneckenhalter darauf hingewiesen, dass Nachzuchten oder adulte Tiere nicht ausgesetzt werden dürfen.



Neben Pflanzen, Früchten und Gemüse fressen die Schnecken auch Aas und erhalten dadurch tierisches Eiweiß. Im Terrarium wird den Tieren aufgeweichtes Katzentrocken- oder Wasserschildkrötenfutter angeboten.
Der Kalk zum Gehäusebau wird der pflanzlichen Nahrung oder dem Boden entnommen.


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